Lineare Ausgangsstufe
Die lineare Verstärkung erzeugt saubere Versorgungssignale mit einem Gesamtklirrfaktor von höchstens 0,2 %.
AC/DC-Stromversorgung: 300V AC, linearer Verstärker, 1Hz-1kHz für präzise Tests.
Die TH7200 Serie basiert auf einer hochentwickelten Linearverstärker-Architektur, die eine störungsarme und hochpräzise Signalformung für professionelle Testumgebungen gewährleistet. Anwender wählen je nach Bedarf zwischen dem Modell TH7205 mit einer Leistung von 500VA (350W) und dem TH7210 mit 1000VA (700W) Ausgangsleistung. Das System stellt stabile Spannungen bis zu 300V AC sowie 424V DC in einem weiten Frequenzbereich von 1Hz bis 1kHz bereit. Zur umfassenden Analyse der Prüflinge erfasst das Gerät simultan 14 verschiedene elektrische Parameter mit einer Grundgenauigkeit von ±0,3%. Dank der integrierten Wellenformbibliothek, die unter anderem Clipping- und Dimmer-Signale umfasst, lassen sich komplexe Netzsimulationen effizient realisieren. Zusätzlich erlaubt der CSV-Import die Emulation spezifischer, benutzerdefinierter Lastprofile direkt über die integrierten Schnittstellen. Damit eignet sich die TH7200 Serie ideal für die Qualitätsprüfung von Motoren und Transformatoren sowie für anspruchsvolle EMV-Konformitätstests in der Industrie.
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Beschreibung
TH7205 – Lineare AC/DC-Quelle, 500 VA AC / 350 W DC, 0–300 VAC / ±424 VDC, 1–1.000 Hz, 0–5 A AC / 0–3,5 A DC, 4 HE
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Leistung [P]
500
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Spannung [V]
300
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Strom [A]
5
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AC Quellen Art
1 Phasig
Linear
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Beschreibung
TH7210 – AC/DC-Quelle, 1.000 VA AC / 700 W DC, 0–300 VAC / ±424 VDC, 1–1.000 Hz, 0–10 A AC / 0–7 A DC, 4 HE
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Leistung [P]
1000
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Spannung [V]
300
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Strom [A]
10
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AC Quellen Art
1 Phasig
Linear
Die TH7200 ist eine einphasige, programmierbare und linear geregelte AC/DC-Stromversorgung für die präzise Simulation elektrischer Versorgungsbedingungen. Die Modelle TH7205 und TH7210 liefern 500 VA beziehungsweise 1.000 VA im AC-Betrieb sowie 350 W beziehungsweise 700 W im DC-Betrieb. Wechselspannungen lassen sich bis 300 V AC und bipolare Gleichspannungen bis ±424 V DC einstellen. Der Frequenzbereich von 1 Hz bis 1.000 Hz deckt Netzfrequenzen ebenso ab wie niederfrequente Stör- und Versorgungssimulationen.
Durch die lineare Verstärkerarchitektur erreicht die Serie einen Gesamtklirrfaktor von höchstens 0,2 % und eine typische Reaktionszeit von 30 µs. Programmierbare Kurvenformen, 600 Schritte, Netzstörungssimulation, Phasensteuerung und integrierte Messfunktionen unterstützen reproduzierbare Prüfungen in Entwicklung, Qualitätssicherung und Produktion. Ausgänge an Vorder- und Rückseite erleichtern sowohl Laboraufbauten als auch die Integration in Prüfsysteme.
Die lineare Verstärkung erzeugt saubere Versorgungssignale mit einem Gesamtklirrfaktor von höchstens 0,2 %.
Einstellbare 1 Hz bis 1.000 Hz ermöglichen Prüfungen mit Netz-, Bordnetz- und niederfrequenten Störsignalen.
Die typische Reaktionszeit von 30 µs unterstützt schnelle Spannungsänderungen und dynamische Prüfprofile.
Ausfälle, Spannungseinbrüche und Überspannungen lassen sich mit definierten Zeit- und Phasenwerten nachbilden.
Das Gerät erfasst unter anderem RMS-, DC- und Spitzenwerte sowie Wirk-, Schein- und Blindleistung.
Zwei zugängliche Ausgangspositionen erleichtern wechselnde Laboraufbauten und die feste Integration in Prüfsysteme.
Ein Arbiträrsignalgenerator erzeugt die digitale Referenzkurve, die anschließend durch die lineare Ausgangsstufe verstärkt wird. Im AC-Modus stellt das Gerät Wechselspannung mit frei einstellbarer Frequenz und wählbarer Kurvenform bereit. Der DC-Modus erzeugt positive oder negative Gleichspannungen. Im AC+DC-Modus wird eine Wechselspannung mit einem positiven oder negativen DC-Anteil überlagert.
Für unterschiedliche Arbeitspunkte stehen ein LOW- und ein HIGH-Bereich zur Verfügung. Der LOW-Bereich bietet den höheren Ausgangsstrom, während der HIGH-Bereich den doppelten Spannungsbereich bei halbiertem Maximalstrom bereitstellt. Die Umschaltung erfolgt bei deaktiviertem Ausgang. Im kombinierten AC+DC-Betrieb gilt für den LOW-Bereich √2 × UAC + |UDC| ≤ 212 V und für den HIGH-Bereich √2 × UAC + |UDC| ≤ 424 V.
Beide Modelle besitzen identische Spannungs- und Frequenzbereiche. Das TH7210 stellt gegenüber dem TH7205 die doppelte AC- und DC-Leistung sowie den doppelten Ausgangsstrom bereit.
| Technische Größe | TH7205 | TH7210 |
|---|---|---|
| AC-Nennleistung | 500 VA | 1.000 VA |
| DC-Nennleistung | 350 W | 700 W |
| AC-Ausgangsspannung LOW / HIGH | 1,0–150,0 V / 2,0–300,0 V | 1,0–150,0 V / 2,0–300,0 V |
| Maximaler AC-Ausgangsstrom LOW / HIGH | 5,0 A / 2,5 A RMS | 10,0 A / 5,0 A RMS |
| DC-Ausgangsspannung LOW / HIGH | ±1,4–212,0 V / ±2,8–424,0 V | ±1,4–212,0 V / ±2,8–424,0 V |
| Maximaler DC-Ausgangsstrom LOW / HIGH | 3,5 A / 1,75 A | 7,0 A / 3,5 A |
| Typischer maximaler Spitzenstrom | AC: 4 × maximaler RMS-Strom; DC: 3,6 × maximaler Strom | |
| Frequenzbereich | 1 Hz–1.000 Hz | |
| Abmessungen B × H × T | 430 × 177 × 610 mm | |
| Nettogewicht | 27,5 kg | |
| Ausgangs- und Messgröße | Bereich oder Spezifikation |
|---|---|
| AC-Spannungsauflösung | 0,1 V |
| AC-Programmiergenauigkeit | ±(0,3 % vom Sollwert + 0,6 V) |
| DC-Spannungsauflösung | 0,1 V |
| DC-Programmiergenauigkeit LOW | ±(0,05 % vom Sollwert + 0,05 V) |
| DC-Programmiergenauigkeit HIGH | ±(0,05 % vom Sollwert + 0,1 V) |
| DC-Ripple und Rauschen | ≤0,15 V RMS |
| Netzregelung | ±0,1 % |
| Lastregelung LOW / HIGH | ±0,1 V / ±0,2 V |
| Spannungs- und Strommessgenauigkeit | ±(1 % vom Messwert + 2 Digits) |
| Leistungsmessgenauigkeit | ±(1 % vom Messwert + 3 Digits) |
Die typische Reaktionszeit beträgt 30 µs. Für die Anpassung an unterschiedliche Prüflinge stehen die drei Verstärkerreaktionen FAST, MED und SLOW zur Verfügung. FAST unterstützt Prüfungen mit schnellen Spannungsänderungen. MED eignet sich für Versorgungs- und Niederfrequenztests, während SLOW einen stabileren Betrieb an anspruchsvollen oder stark kapazitiven Lasten ermöglicht.
Die Soft-Start-Funktion erhöht die Ausgangsspannung beim Einschalten über eine einstellbare Zeit von 0,0 bis 3,0 s. Dadurch können Einschaltströme von Prüflingen reduziert werden. Bei aktivem Soft-Start ist die programmierte Einschaltphase nicht wirksam. Der interne VCC-Zwischenwert kann automatisch nachgeführt oder für kürzere Spannungsänderungszeiten fest eingestellt werden; eine feste Einstellung erhöht jedoch die interne Verlustleistung.
Bis zu 600 Schritte kombinieren AC- und DC-Spannung, Frequenz, Ein- und Ausschaltphase, Verweilzeit, Rampen und Wiederholungen.
Der reine AC-Simulationsmodus erzeugt definierte Ausfälle, Einbrüche, Anstiege und Rückkehrverläufe mit fünf Zeitabschnitten.
64 Speicherplätze verwalten Sinus-, Rechteck-, Dreieck-, Clipping-, Surge/Trap- und Dimmer-Signale sowie benutzerdefinierte CSV-Kurven.
Ein- und Ausschaltphasen lassen sich mit 1° Auflösung zwischen 0° und 359° festlegen.
Der Timer beendet die Ausgabe nach der vorgegebenen Laufzeit und unterstützt definierte Dauerprüfungen.
54 interne Dateien speichern Gerätekonfigurationen; zusätzliche Einstellungen und Ergebnisse lassen sich über USB übertragen.
Die TH7200 verbindet präzise Versorgung mit programmierbaren Netz- und Störsignalen. Dadurch eignet sie sich sowohl für manuelle Laborprüfungen als auch für wiederkehrende Abläufe in Qualitätssicherung und Produktion.
Eingangsbereiche, Ausfallüberbrückung und Verhalten bei Einbrüchen oder Überspannungen werden mit definierten AC-Profilen geprüft.
Frequenzvariation, Störkurven und phasengesteuerte Übergänge unterstützen Prüfungen der Versorgungsempfindlichkeit elektrischer Geräte.
Programmierbare Spannung, Frequenz und Soft-Start ermöglichen Funktions- und Anlaufprüfungen an induktiven Komponenten.
Gespeicherte Sequenzen und Fernsteuerung versorgen Prüflinge reproduzierbar und übertragen Messwerte an automatisierte Testsysteme.
Dimmer-Kurven, Spannungsschwankungen und einstellbare Frequenzen prüfen Leuchten sowie Audio- und Videogeräte unter variierenden Bedingungen.
Frequenzen bis 1.000 Hz und programmierbare Übergänge bilden unterschiedliche AC-Versorgungsbedingungen für Geräteprüfungen nach.
Alle vier Schnittstellen sind serienmäßig vorhanden. Die Kommunikation lässt sich an PC-basierte Laborplätze, LabVIEW-Anwendungen und automatisierte Prüfsysteme anpassen.
| Schnittstelle oder Funktion | Status | Technische Nutzung |
|---|---|---|
| RS232 | Standard | Serielle Fernsteuerung mit SCPI oder Modbus; einstellbare Baudraten bis 115.200 Baud |
| LAN | Standard | Netzwerkkommunikation über TCP/IPv4 oder LXI |
| USB Device | Standard | USBTMC-USB488 oder USB CDC als virtueller COM-Port |
| USB Host | Standard | Übertragung von Einstellungen, Ergebnissen und benutzerdefinierten CSV-Kurven sowie Firmware-Aktualisierung |
| SCPI | Unterstützt | Programmbasierte Gerätesteuerung und Einbindung in automatisierte Prüfabläufe |
| LabVIEW | Unterstützt | Zugriff über USBTMC sowie Nutzung der LXI-Kommunikation |
| Anforderung | TH7205 | TH7210 |
|---|---|---|
| Netzanschluss | Einphasig, 1Ø/2W, 100–120 V AC oder 200–240 V AC | |
| Netzfrequenz | 47–63 Hz | |
| Maximaler Eingangsstrom bei 100–120 V AC | 11,3 A | 22,5 A |
| Maximaler Eingangsstrom bei 200–240 V AC | 5,5 A | 10,8 A |
| Betriebstemperatur | 0–40 °C | |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 20–80 %, nicht kondensierend | |
| Lagertemperatur | −20–70 °C | |
| Maximale Betriebshöhe | 2.000 m | |
| Umgebungskategorie | Verschmutzungsgrad 2, Sicherheitskategorie II | |
| Aufwärmzeit für genaue Messungen | Mindestens 30 Minuten | |
Die TH7200 überwacht Ausgangsspannung, Ausgangsstrom, Spitzenstrom, Leistung und Temperatur. Bei Überschreiten eines aktivierten Grenzwerts wird der Ausgang abgeschaltet. Die einstellbare Strombegrenzung kann den Ausgang abhängig von der Konfiguration entweder strombegrenzt weiterführen oder nach der vorgegebenen Auslösezeit deaktivieren.
Ein einstellbarer Spannungsgrenzwert schützt den Prüfling vor zu hoher Ausgangsspannung.
Der Ausgang wird bei Unterschreiten des festgelegten Spannungsgrenzwerts deaktiviert.
Stromgrenzen und Auslösezeiten begrenzen Überlastzustände während der Prüfung.
Positive und negative Spitzenstromgrenzen überwachen impulsförmige Belastungen.
Die Leistungsüberwachung verhindert einen Betrieb oberhalb der zulässigen Ausgangsleistung.
Ein temperaturgeregelter Lüfter und die thermische Abschaltung schützen die lineare Ausgangsstufe.
Das TH7210 liefert mit 1.000 VA AC und 700 W DC jeweils die doppelte Nennleistung des TH7205. Auch die verfügbaren Ausgangsströme sind doppelt so hoch.
Ja. Neben reinem AC- und DC-Betrieb steht ein AC+DC-Modus zur Verfügung. Dabei muss die zulässige Kombination aus AC-Spitzenwert und DC-Anteil eingehalten werden.
Im HIGH-Bereich sind bis zu 300 V AC beziehungsweise bipolare DC-Sollwerte bis ±424 V möglich. Der LOW-Bereich liefert bei geringerer Spannung den höheren Ausgangsstrom.
Der SIM-Modus bildet im AC-Betrieb unter anderem Versorgungsausfälle, Spannungseinbrüche, Spannungsanstiege und definierte Rückkehrverläufe mit einstellbaren Zeit- und Phasenwerten nach.
Ja. Benutzerdefinierte Kurven mit 1.024 Datenpunkten können als CSV-Datei über USB in die interne Kurvenformbibliothek geladen werden.
RS232, LAN und USB Device ermöglichen die Fernsteuerung. Unterstützt werden unter anderem SCPI, Modbus, TCP/IP, LXI, USBTMC und USB CDC.
Für anspruchsvolle und großkapazitive Lasten steht die langsamere Verstärkerreaktion SLOW zur Verfügung. Die passende Einstellung sollte anhand des konkreten Prüflings validiert werden.
Für die Auswahl zwischen TH7205 und TH7210 sind neben der benötigten AC- oder DC-Leistung insbesondere Ausgangsspannung, Laststrom, Kurvenform und Automatisierungsanforderungen relevant. ET System unterstützt Sie bei der Auslegung und bei der Einbindung in Labor-, ATE- und End-of-Line-Prüfsysteme.
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