50 Programmspeicher mit jeweils neun Schritten automatisieren Spannungs-, Frequenz-, Zeit- und Grenzwertprofile.
TH7100 – Lineare AC-Stromversorgung bis 2 kW
Für reproduzierbare Netzbedingungen bei Entwicklung, Funktionsprüfung und automatisierter Qualitätskontrolle.
Die lineare Ausgangsstufe erzeugt eine sinusförmige Versorgung ohne schaltende Leistungsausgangstopologie. Zwei Spannungsbereiche werden abhängig vom Sollwert automatisch gewählt; alternativ lässt sich der Hochspannungsbereich fest aktivieren. Front- und Rückseitenausgänge erleichtern wechselnde Labor- und Prüfstandsaufbauten.
Spannungseinbrüche und Überspannungen lassen sich zeitlich positionieren und manuell oder zyklisch auslösen.
Phasenangeschnittene Ausgangssignale unterstützen Funktionsprüfungen an dimmbaren Beleuchtungs- und Leistungsbaugruppen.
RS232, USB-COM, SCPI, Modbus sowie Remote-Ein- und -Ausgänge ermöglichen die Prüfstandsintegration.
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Beschreibung
TH7105 – Lineare 1-phasige AC-Quelle, 500 VA, 0–300 VAC, 45–500 Hz, 0–4,2 A, 2 HE
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Leistung [P]
500
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Spannung [V]
300
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Strom [A]
4.2
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Technische Daten
AC Quellen Art
1 Phasig
Linear
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Beschreibung
TH7110 – Lineare 1-phasige AC-Quelle, 1.000 VA, 0–300 VAC, 45–500 Hz, 0–8,4 A, 2 HE
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Leistung [P]
1000
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Spannung [V]
300
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Strom [A]
8.4
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Technische Daten
AC Quellen Art
1 Phasig
Linear
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Beschreibung
TH7120 – Lineare 1-phasige AC-Quelle, 2.000 VA, 0–300 VAC, 45–500 Hz, 0–16,8 A, 2 HE
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Leistung [P]
2000
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Spannung [V]
300
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Strom [A]
16.8
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Technische Daten
AC Quellen Art
1 Phasig
Linear
TH7100 lineare AC-Stromversorgung im Überblick
Die TH7100-Serie erzeugt einphasige, programmierbare Wechselspannungen für die Versorgung und Prüfung elektrischer und elektronischer Geräte. Die Modelle TH7105, TH7110 und TH7120 decken Nennleistungen von 500 W, 1.000 W und 2.000 W ab. Der Ausgangsbereich reicht von 0 bis 300 V AC und von 45 bis 500 Hz. Abhängig vom gewählten Spannungsbereich stehen bis zu 16,8 A RMS beziehungsweise 50,4 A Spitzenstrom zur Verfügung. Die lineare Ausgangsstufe eignet sich für Anwendungen, bei denen eine sinusförmige, rauscharme Versorgung wichtiger ist als eine hohe Leistungsdichte. Spannung, Frequenz sowie Ein- und Ausschaltphase sind programmierbar. Gleichzeitig erfasst das Gerät Spannung, Frequenz, RMS-Strom, Spitzenstrom, Leistung, Leistungsfaktor und Crest-Faktor. Manuelle Speicher, mehrstufige Programme, Surge/Drop-, Dimmer- und Timerfunktionen unterstützen reproduzierbare Funktions- und Produktionstests.
Zentrale Vorteile
Linear geregelter Ausgang
Die lineare Ausgangsarchitektur erzeugt eine sinusförmige AC-Versorgung für empfindliche Funktions-, Audio-, Beleuchtungs- und Komponententests.
Variabler Frequenzbereich
Ausgangsfrequenzen von 45 bis 500 Hz bilden unterschiedliche Netzfrequenzen und spezielle Versorgungsbedingungen nach.
Fein abgestufte Spannung
Die Spannung wird über den vollständigen Ausgangsbereich mit 0,1 V Auflösung programmiert und zurückgelesen.
Nichtlineare Verbraucher
Ein Crest-Faktor von mindestens 4 unterstützt Lasten mit ausgeprägten Stromspitzen, beispielsweise Gleichrichter- und Schaltnetzteileingänge.
Kurze Reaktionszeit
Die spezifizierte Reaktionszeit von weniger als 100 µs unterstützt schnelle Änderungen elektrischer Lastbedingungen.
Integrierte Leistungsanalyse
Spannung, Strom, Spitzenstrom, Leistung, Leistungsfaktor und Crest-Faktor werden direkt am Ausgang erfasst.
Funktionsprinzip der linearen AC-Stromversorgung
Die Geräte erzeugen eine einphasige Ausgangsspannung zwischen Leiter und Neutralleiter. Der Sollwert kann innerhalb zweier Arbeitsbereiche geregelt werden. Im AUTO-Modus wählt das Gerät abhängig von der programmierten Spannung automatisch den Bereich bis 150 V oder bis 300 V. Im HIGH-Modus bleibt der vollständige Bereich bis 300 V aktiv.
Automatische Bereichswahl
Der Ausgang nutzt abhängig vom Sollwert den passenden Spannungsbereich und stellt im niedrigen Bereich den höheren Modellstrom bereit.
Fester Hochspannungsbereich
Der HIGH-Modus hält den Bereich bis 300 V aktiv und verhindert einen automatischen Bereichswechsel während der Prüfung.
Definierte Schaltphase
Ein- und Ausschaltphase lassen sich unabhängig zwischen 0 und 359° programmieren.
Strombegrenzter Betrieb
Die Over-Current-Fold-Funktion reduziert bei steigender Belastung die Spannung und begrenzt den Ausgangsstrom am eingestellten Wert.
Modelle und technische Leistungsdaten
Die Modellwahl richtet sich nach Nennleistung und erforderlichem Ausgangsstrom. Unterhalb von 150 V steht jeweils der doppelte RMS-Strom des vollständigen 300-V-Bereichs zur Verfügung.
| Modell | Nennleistung | RMS-Strom bei 0–150 V | RMS-Strom bei 0–300 V | Spitzenstrom bei 0–150 V | Spitzenstrom bei 0–300 V |
|---|---|---|---|---|---|
| TH7105 | 500 W | 4,2 A | 2,1 A | 12,6 A | 6,3 A |
| TH7110 | 1.000 W | 8,4 A | 4,2 A | 25,2 A | 12,6 A |
| TH7120 | 2.000 W | 16,8 A | 8,4 A | 50,4 A | 25,2 A |
| Ausgangsmerkmal | Serienwert | Bedingung |
|---|---|---|
| Ausgangsspannung | 0 bis 300 V AC | Einphasig, Leiter gegen Neutralleiter |
| Ausgangsfrequenz | 45 bis 500 Hz | 0,1-Hz-Auflösung unter 100 Hz, 1-Hz-Auflösung ab 100 Hz |
| Phasen | 1-phasig, 2 Leiter | L und N |
| Crest-Faktor | ≥4 | Innerhalb der spezifizierten Ausgangsgrenzen |
| Lastregelung | ≤0,5 % | Ohmsche Last |
| THD | ≤0,5 % | Ohmsche Last, 80–140 V im niedrigen Bereich beziehungsweise 160–280 V im hohen Bereich |
| Reaktionszeit | <100 µs | Serienweite Ausgangsspezifikation |
Programmier- und Messgenauigkeit
| Messgröße | Bereich oder Auflösung | Genauigkeit |
|---|---|---|
| Spannungsvorgabe | 0 bis 300 V / 0,1 V | ±(0,5 % vom Sollwert + 2 Digit) |
| Spannungsmessung | 0 bis 300 V / 0,1 V | ±(0,5 % vom Messwert + 2 Digit) |
| Frequenzvorgabe | 0,1 Hz unter 100 Hz; 1 Hz ab 100 Hz | ±0,02 % |
| Frequenzmessung | 0,1 Hz unter 100 Hz; 1 Hz ab 100 Hz | ±0,1 Hz |
| RMS-Strommessung | 0,001 A | ±(0,5 % vom Messwert + 5 Digit) |
| Spitzenstrommessung | 0,01 A | ±(5 % vom Messwert + 2 Digit) |
| Leistungsmessung | 0,1 W bis 1.000 W; beim TH7120 darüber 1 W | ±(0,6 % vom Messwert + 5 Digit) |
| Leistungsfaktor | 0,001 bis 1,000 / 0,001 | ±(2 % vom Messwert + 2 Digit) |
| Ein- und Ausschaltphase | 0 bis 359° / 1° | ±1° bei 45 bis 65 Hz |
Für genaue Messwerte ist vor der Prüfung eine Aufwärmzeit von mindestens 30 Minuten einzuplanen.
Dynamik und zeitgesteuerte Ausgangsprofile
Die Reaktionszeit von weniger als 100 µs beschreibt das dynamische Ausgangsverhalten und ist von den programmierbaren Rampenzeiten zu unterscheiden. Für kontrollierte Prüfabläufe lassen sich Anstieg, Abfall, Verzögerung und Verweildauer separat definieren.
| Zeitparameter | Einstellbereich | Funktion |
|---|---|---|
| Ramp-up | 0,1 bis 999,9 s | Kontrollierter Anstieg von 0 V auf den programmierten Spannungswert. |
| Ramp-down | 0,1 bis 999,9 s | Kontrollierter Abfall vom programmierten Wert auf 0 V. |
| Delay Time | 0,1 bis 999,9 | Verzögerung vor der Grenzwertauswertung; Einheit Sekunde, Minute oder Stunde. |
| Dwell Time | 0,1 bis 999,9 | Verweildauer eines Programmschritts; Einheit Sekunde, Minute oder Stunde. |
| Timer im manuellen Betrieb | bis 99:59:59 | Automatische Abschaltung des Ausgangs nach Ablauf der eingestellten Zeit. |
Betriebsarten und programmierbare Testfunktionen
| Funktion | Konfiguration | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Manueller Betrieb | 50 Speichergruppen mit Spannung, Frequenz, Stromgrenzen und weiteren Parametern | Schneller Wechsel zwischen wiederkehrenden Einzelprüfungen und Versorgungseinstellungen. |
| Programmbetrieb | 50 Speichergruppen mit jeweils neun Schritten sowie Schritt-, Speicher- und Gesamtschleifen | Automatisierte mehrstufige Netz-, Funktions- und Belastungsprüfungen. |
| Surge/Drop | Abweichende Spannung, Startposition, Dauer und manuelle oder kontinuierliche Triggerung | Prüfung der Reaktion auf kurzzeitige Überspannungen und Spannungseinbrüche. |
| Front-Dimmer | Phasenanschnitt am Beginn der Halbwelle bei 45 bis 100 Hz | Simulation von vorderkantengesteuerten Dimmern und phasenangeschnittenen Versorgungen. |
| Back-Dimmer | Phasenabschnitt am Ende der Halbwelle bei 45 bis 100 Hz | Simulation von hinterkantengesteuerten Dimmern und elektronischen Beleuchtungssystemen. |
| Grenzwertprüfung | Obere und untere Grenzwerte für Spannung, Frequenz, Strom, Spitzenstrom, Leistung und Leistungsfaktor | Automatische PASS-/FAIL-Bewertung innerhalb von Produktions- und Qualitätstests. |
| Data Hold | Festhalten des aktuellen Ausgangszustands | Gezielte Analyse eines Prüfpunkts während eines laufenden Ablaufs. |
Bei aktivem Dimmerbetrieb wird die spezielle Ausgangswellenform nicht über die interne Messwertanzeige ausgewertet. Die Signalform steht weiterhin am Leistungsausgang zur Verfügung.
Typische Anwendungen
Der variable Spannungs- und Frequenzausgang unterstützt die Versorgung, Funktionsprüfung und Grenzwertbewertung einphasiger Verbraucher unter normalen und abweichenden Netzbedingungen.
Motoren und Transformatoren
Variable Spannung und Frequenz prüfen Betriebsverhalten, Stromaufnahme und Leistungswerte einphasiger Wickelgüter.
Beleuchtung und Dimmer
Front- und Back-Dimmer-Profile untersuchen Leuchten, Treiber, Vorschaltgeräte und dimmbare Stromversorgungen.
Netzteile und Elektronikbaugruppen
Netzteil-, Kommunikations-, Audio-, Video- und Überwachungsgeräte werden bei unterschiedlichen Spannungs- und Frequenzbedingungen betrieben.
Internationale Netzbedingungen
Programmierbare Sollwerte bilden unterschiedliche einphasige Versorgungsspannungen und Netzfrequenzen für Export- und Variantenprüfungen nach.
Prüfaufbauten für elektromagnetische Verträglichkeit
Definierte AC-Bedingungen versorgen Prüflinge und ergänzende Geräte innerhalb geeigneter EMV-Prüfkonfigurationen.
Prüfungen für Luftfahrt und Verteidigung
Der erweiterte Frequenzbereich unterstützt einphasige Geräte und Baugruppen mit von öffentlichen Netzen abweichenden Versorgungsbedingungen.
Produktion und End-of-Line-Test
Sequenzen, Grenzwerte und diskrete PASS-/FAIL-Signale ermöglichen reproduzierbare automatische Funktionsprüfungen.
Schnittstellen, Datenspeicherung und Automatisierung
| Schnittstelle oder Funktion | Ausführung | Integrationsnutzen |
|---|---|---|
| RS232 | Standard, 4.800 bis 115.200 Baud | Serielle Fernsteuerung und Messwertabfrage über einen Steuerrechner. |
| USB Device / USB-COM | Standard, virtuelle serielle Schnittstelle | PC-Kommunikation mit derselben Befehlsstruktur wie über RS232. |
| USB Host | Standard, frontseitig | Speicherung und Übertragung von Einstellungen und Testergebnissen sowie Firmware-Aktualisierung. |
| SCPI | Über RS232 oder USB-COM | Fernsteuerung von Ausgang, Betriebsart, Sollwerten, Sequenzen, Grenzen und Messwertabfragen. |
| Modbus | Über RS232 oder USB-COM, Geräteadresse 1 bis 31 | Registerbasierte Einbindung in SPS- und automatisierte Prüfsysteme. |
| Remote-Eingang | Ausgang EIN/AUS und Auswahl der Speichergruppen M1 bis M7 | Diskrete Steuerung ohne permanenten Kommunikationsbus. |
| Remote-Ausgang | Potentialfreie Signale für PASS, FAIL und PROCESSING | Rückmeldung an Vorrichtungen, SPS, Sortierer oder Produktionssteuerungen. |
| Synchronausgang | 10-V-Signal über BNC | Externe Erfassung des aktiven Ausgangszustands. |
| Interner Speicher | Manuell 50 Gruppen; Programm 50 Gruppen mit neun Schritten | Wiederholbare Prüfabläufe ohne erneute Eingabe aller Parameter. |
| Messwertabfrage | Spannung, Strom, Leistung, Spitzenstrom, Leistungsfaktor und Crest-Faktor | Zentrale Auswertung und Protokollierung innerhalb kundenspezifischer Prüfsoftware. |
Installation und Infrastruktur
| Installationsmerkmal | Wert oder Anforderung |
|---|---|
| Netzanschluss | 115/230 V AC ±15 % |
| Netzfrequenz | 47 bis 63 Hz |
| Phasen | Einphasig |
| Maximaler Eingangsstrom TH7105 | 16 A bei 115 V / 8 A bei 230 V |
| Maximaler Eingangsstrom TH7110 | 30 A bei 115 V / 16 A bei 230 V |
| Maximaler Eingangsstrom TH7120 | 30 A |
| Eingangsleistungsfaktor | 0,7 |
| Betriebstemperatur | 0 bis 40 °C |
| Betriebsfeuchte | 20 bis 80 % RH, nicht kondensierend |
| Lagertemperatur | −20 bis 70 °C |
| Aufstellungshöhe | ≤2.000 m |
| Kühlung | Luftkühlung mit zweistufig temperaturgeregeltem Lüfter; Lüftungsöffnungen müssen frei bleiben. |
| Abmessungen TH7110 | 430 × 88 × 600 mm |
| Gewicht TH7110 | 40 kg |
| Schutzleiter | Eine zuverlässige Verbindung von Leiter, Neutralleiter und Schutzleiter ist vor dem Betrieb erforderlich. |
Abmessungen und Gewicht sind für das TH7110 angegeben. Für die mechanische Integration des TH7105 oder TH7120 sind die modellspezifischen Einbaudaten vorab zu bestätigen.
Schutz- und Sicherheitsfunktionen
| Schutzfunktion | Verhalten |
|---|---|
| HI-A | Überschreitet der RMS-Strom die programmierte obere Stromgrenze, wird ein Alarm ausgelöst und der Ausgang abgeschaltet. |
| OVP | Schaltet bei einer positiven Abweichung von mehr als 5 V im niedrigen beziehungsweise 10 V im hohen Spannungsbereich ab. |
| LVP | Schaltet bei einer negativen Abweichung von mehr als 5 V im niedrigen beziehungsweise 10 V im hohen Spannungsbereich ab. |
| OCP | Reagiert auf Kurzschluss oder einen Strom oberhalb von 110 % des Nennstroms über eine Dauer von einer Sekunde. |
| OPP | Überwacht länger andauernde Überleistung sowie kurzfristige Überschreitungen von mehr als 110 % der Nennleistung. |
| OTP | Erhöht bei 60 °C Kühlkörpertemperatur die Lüfterdrehzahl und schaltet den Ausgang bei 130 °C ab. |
| Tastensperre | Verhindert unbeabsichtigte Änderungen über die Bedienelemente der Frontplatte. |
| Passwortschutz | Kann den Gerätestart gegen unbefugte Bedienung absichern. |
Ausgang und Netzversorgung müssen vor Arbeiten an Anschlüssen oder Verdrahtung ausgeschaltet werden. Leitungen und Vorrichtungen sind für den maximalen Kurzschlussstrom des gewählten Modells auszulegen.
FAQ zur TH7100-Serie
Welches Modell liefert die höchste Ausgangsleistung?
Das TH7120 stellt bis zu 2.000 W, 16,8 A RMS bei maximal 150 V und 8,4 A RMS im 300-V-Bereich bereit.
Warum ist der verfügbare Strom vom Spannungsbereich abhängig?
Im Bereich bis 150 V steht der doppelte RMS-Strom des vollständigen Bereichs bis 300 V zur Verfügung.
Kann die Ausgangsfrequenz verändert werden?
Ja. Die Frequenz ist zwischen 45 und 500 Hz programmierbar.
Können Spannungseinbrüche automatisch erzeugt werden?
Ja. Surge/Drop-Profile definieren abweichende Spannung, Position und Dauer und lassen sich manuell oder kontinuierlich auslösen.
Wie umfangreich sind die programmierbaren Sequenzen?
Es stehen 50 Programmspeicher mit jeweils neun Schritten sowie Schritt-, Speicher- und Gesamtschleifen zur Verfügung.
Welche Messwerte werden erfasst?
Erfasst werden Spannung, Frequenz, RMS-Strom, Spitzenstrom, Wirkleistung, Leistungsfaktor und Crest-Faktor.
Welche Kommunikationsprotokolle werden unterstützt?
Die Fernsteuerung erfolgt über SCPI oder Modbus und kann über RS232 beziehungsweise USB-COM übertragen werden.
Ist eine automatische PASS-/FAIL-Auswertung möglich?
Ja. Programmierbare Grenzwerte bewerten die Prüfergebnisse und stellen PASS-, FAIL- und PROCESSING-Signale bereit.
Technische Beratung und Projektanfrage
Sie planen einen Prüfplatz für Netzteile, Beleuchtung, Motoren, Transformatoren oder andere einphasige Verbraucher und möchten Leistung, Spitzenstrom, Frequenzbereich oder Testablauf abstimmen?
ET System unterstützt Sie bei der Modellauswahl, der Auslegung von Netzanschluss und Verdrahtung sowie der Integration in Labor-, ATE- und End-of-Line-Systeme.
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