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Elektronische DC Lasten

Programmierbare elektronische DC-Lasten simulieren definierte elektrische Verbraucher, indem sie einer Stromquelle oder einem Prüfling kontrolliert Strom entnehmen. Abhängig vom Modell arbeiten sie mit Konstantstrom (CC), Konstantspannung (CV), Konstantwiderstand (CR) oder Konstantleistung (CP). Dadurch ermöglichen sie stabile und reproduzierbare Prüfungen von Stromversorgungen, Batterien, Brennstoffzellen, DC/DC-Wandlern und weiterer Leistungselektronik in Entwicklung, Labor, Produktion und automatisierten Testsystemen (ATE).

Das Portfolio von ET System umfasst kompakte Tischgeräte, Mehrkanal-DC-Lasten, Hochstrom-DC-Lasten, High-Speed-DC-Lasten und Hochspannungs-DC-Lasten über 600 V. Die verfügbaren Lösungen reichen von kompakten Geräten für kleinere Leistungen bis zu skalierbaren Hochleistungssystemen.

Die passende elektronische Last wird anhand des benötigten Spannungs-, Strom- und Leistungsbereichs sowie der Mindestbetriebsspannung, Dynamik, Kanalanzahl, Messgenauigkeit, Kommunikationsschnittstellen und mechanischen Integration ausgewählt. Für die Versorgung eines Prüflings finden Sie bei uns programmierbare DC-Stromversorgungen. Anwendungen, bei denen Energie sowohl abgegeben als auch aufgenommen werden muss, erfordern möglicherweise eine bidirektionale DC-Stromversorgung.

Produktübersicht

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5 Produkte gefunden
N61200

N61200

Für kompakte Prüfplätze mit mehreren unabhängigen Prüflingen.

  • 2/4-Kanal Tischgerät, je Kanal 150/300 W Leistung
  • Bis zu 150 V / 30 A pro Kanal
  • LED-Simulation & Kurzschluss-Test

Mehrkanal Tisch Last
N62100

N62100

Elektronische DC-Tischlast

  • Bis 150 V / 60 A / 600 W – Tischgerät DC-Last
  • 8 Betriebsmodi inkl. kombinierter Modi
  • LED-Simulation & OCP/OVP/OPP Tests

Tisch DC Last
N62300

N62300

Die programmierbare DC-Last ermöglicht präzise Prüfungen kleiner Netzteile, Wandler, Endgeräte und Batterien in Labor, Produktion und Service.

  • 0–80 V / 30 A / 200 W portable DC-Last
  • Dual-Range für hohe Messauflösung
  • Kurzschluss-Simulation & Von/Voff

Mini Tisch DC Last
N8361F

N8361F

Vierquadranten-Laborquelle für analoge Schaltungen, Komponentenprüfungen und Automotive-Elektronik.

  • Bipolare Ausgangsspannung von -20 V bis +20 V
  • Bidirektionaler Stromfluss von -10 A bis +10 A
  • Hohe Genauigkeit und integriertes 0,1mV DVM

4-Quadranten DC Quelle
NXI-3201

NXI-3201

Für kompakte Mehrkanalprüfungen von Stromversorgungen, Wandlern und elektronischen Baugruppen.

  • Programmierbare Leistung von 20 W bis 50 W
  • Spannungsbereiche bis 100 V und Strom bis 10 A
  • Betriebsarten: CC, CV, CP, CR sowie LED-Simulation

NXI Karten Modul

So wählen Sie die passende elektronische DC-Last aus

Die Auswahl einer geeigneten elektronischen DC-Last beginnt mit den elektrischen Eigenschaften der zu prüfenden Stromquelle oder des Prüflings (Device under Test, DUT). Neben der maximalen Spannung, dem Strom und der Leistung sollten der vollständige Arbeitsbereich, die Mindestbetriebsspannung, das dynamische Verhalten, die Messanforderungen, die Automatisierungsschnittstellen und die mechanische Integration berücksichtigt werden.

  • Spannung, Strom und Leistung: Definieren Sie die während des gesamten Prüfablaufs benötigten Spannungs-, Strom- und Leistungskombinationen. Die maximale Spannung, der maximale Strom und die maximale Leistung stehen möglicherweise nicht gleichzeitig zur Verfügung. Deshalb sollten das zulässige Arbeitskennfeld und mögliche Leistungsreduzierungen geprüft werden.
  • Mindestbetriebsspannung: Eine elektronische Last benötigt eine ausreichende Eingangsspannung, um den angegebenen Strom aufnehmen zu können. Prüfen Sie bei Niederspannungs- und Hochstromanwendungen, beispielsweise bei Brennstoffzellen- oder Batteriezellentests, ob der benötigte Strom bereits bei der minimalen Spannung des Prüflings erreicht wird.
  • Betriebsarten: Zu den üblichen Betriebsarten gehören Konstantstrom (CC), Konstantspannung (CV), Konstantwiderstand (CR) und Konstantleistung (CP). Abhängig von der Anwendung können außerdem kombinierte Betriebsarten, Kurzschlusssimulation, Batterieentladung oder LED-Simulation relevant sein.
  • Dynamisches Verhalten: Prüfen Sie für dynamische Lastsimulationen die Stromanstiegsrate, Anstiegs- und Abfallzeiten, minimale Pulsdauer, Schaltfrequenz und die Unterstützung programmierbarer Lastsequenzen. High-Speed-DC-Lasten eignen sich besonders zur Untersuchung des dynamischen Verhaltens von Stromversorgungen und DC/DC-Wandlern.
  • Kanäle und Isolation: Mehrkanal-DC-Lasten sind geeignet, wenn mehrere Ausgänge, Schaltungen oder Prüflinge unabhängig voneinander getestet werden müssen. Prüfen Sie die Anzahl der Kanäle, die verfügbare Leistung pro Kanal, die galvanische Trennung und die Möglichkeit eines Parallelbetriebs.
  • Genauigkeit und Messfunktionen: Berücksichtigen Sie die Genauigkeit und Auflösung der Spannungs-, Strom-, Leistungs- und Widerstandsmessung. Anwendungen mit kleinen Strömen können zusätzliche Messbereiche oder eine höhere Auflösung für Leckstrommessungen erfordern.
  • Schnittstellen und Automatisierung: Für automatisierte Testsysteme (ATE) sollten die verfügbaren Kommunikationsschnittstellen, Fernsteuerbefehle, Sequenzfunktionen, Triggermöglichkeiten, Datenerfassung und Softwarekompatibilität geprüft werden. Abhängig von der Geräteserie können LAN, CAN, RS232, RS485, USB, SCPI, analoge Steuerung und digitale Ein- und Ausgänge relevant sein.
  • Schutzfunktionen und Sicherheit: Prüfen Sie die verfügbaren Schutzfunktionen gegen Überspannung, Überstrom, Überleistung und Übertemperatur sowie Verpolschutz, externe Abschaltung, Interlock-Funktionen und Statusausgänge.
  • Mechanische Integration und Kühlung: Legen Sie fest, ob ein tragbares Gerät, ein Tischgerät, ein Mehrkanal-Chassis oder ein System für den Einbau in ein 19-Zoll-Rack benötigt wird. Leistungsstarke dissipative Lasten erfordern außerdem eine ausreichende Belüftung und können erhebliche Abwärme erzeugen.
  • Parallelbetrieb: Prüfen Sie bei höheren Strom- oder Leistungsanforderungen, ob die gewählte Geräteserie einen Parallel- oder Master-Slave-Betrieb unterstützt und welche Grenzwerte für das Gesamtsystem gelten.
  • Dissipativer oder regenerativer Betrieb: Konventionelle elektronische Lasten wandeln die aufgenommene elektrische Energie in Wärme um. Regenerative Systeme speisen die Energie in das Versorgungsnetz zurück und können dadurch Abwärme und Kühlbedarf reduzieren. Muss der Prüfling sowohl mit Energie versorgt als auch belastet werden, ist möglicherweise eine bidirektionale DC-Stromversorgung die geeignetere Lösung.

Für anwendungsspezifische Prüfstände kombiniert ET System elektronische DC-Lasten, Stromversorgungen, Messtechnik, Sicherheitskomponenten und Steuerungssysteme im Rahmen der Systemintegration zu einer vollständigen Prüflösung. Benötigen Sie Unterstützung bei der Auswahl einer geeigneten elektronischen Last, kontaktieren Sie unser technisches Vertriebsteam.

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N8330
N8330

24CH Batteriezell Simulator

  • Kompaktes 2HE-Design mit 24 isolierten Ausgängen
  • Bis zu 5 V, 3 A & 15 W pro Kanal
  • Ideal für Kalibrierung & Test komplexer BMS-Systeme

BZS ohne Display

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