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ART.-NR.
Beschreibung
NXI-6105-16/16

Beschreibung
NXI-6105-16/16 High-Speed-Datenerfassungsmodul, 16 AI, 2 AO, 16 Bit, ±10 V Eingang, 1 MS/s, LAN/CAN
NXI-6105-16/16
NXI-6105-16/16 High-Speed-Datenerfassungsmodul, 16 AI, 2 AO, 16 Bit, ±10 V Eingang, 1 MS/s, LAN/CAN
NXI Karten Modul

Technische Daten

NXI DAQ Art

Datenerfassung (DAQ)

NXI Kategorie

Mess- & DAQ-Module

NXI-6105 Hochgeschwindigkeits-Datenerfassungsmodul im Überblick

Das NXI-6105-16/16 ist ein 16-Bit-Modul zur Erfassung und Ausgabe analoger Signale sowie zur Verarbeitung digitaler Signale. Es stellt 16 massebezogene Analogeingänge bereit, die alternativ als acht Differenzeingänge oder in einer Kombination genutzt werden können. Hinzu kommen zwei Analogausgänge, 16 bidirektionale Digitalleitungen und drei Zähler-/Timerkanäle. Die maximale gesamte Eingangswandlungsrate hängt von der Kanalkonfiguration ab: 1 MS/s bei mehreren Kanälen mit gleicher Verstärkung, 600 kS/s bei unterschiedlichen Verstärkungen und 400 kS/s, wenn zusätzlich unipolare und bipolare Bereiche kombiniert werden. Das Modul belegt einen Steckplatz im NXI-F1000-Chassis. Mit einer 12-V-DC-Versorgung und LAN-Kommunikation lässt es sich auch eigenständig betreiben.

Zentrale Vorteile

Flexible Eingangstopologie

16 massebezogene oder acht differenzielle Eingänge ermöglichen die Anpassung an unterschiedliche Signalquellen.

Signale ausgeben

Zwei 16-Bit-Ausgänge liefern einstellbare Spannungen oder Wellenformen für Prüfabläufe.

Daten puffern

Ein 8-M-Speicher für die Erfassung und ein 4-M-Speicher für die Ausgabe unterstützen gepufferte Abläufe.

Gezielt auslösen

Analoge und digitale Trigger können die Erfassung an Signalereignisse koppeln.

Digitale Signale einbinden

16 bidirektionale Leitungen erfassen Zustände oder setzen digitale Ausgangspegel.

Zählen und takten

Drei Kanäle unterstützen Zählung, Frequenzmessung und PWM-Ausgabe.

Analoge Erfassung und Signalausgabe

Die Analogeingänge bieten bei massebezogenem Anschluss Bereiche von 0 bis 1,25 V, 2,5 V, 5 V und 10 V. Bei differenziellem Anschluss stehen ±0,625 V, ±1,25 V, ±2,5 V, ±5 V und ±10 V zur Verfügung. Ein interner Abtasttakt lässt sich von 1 Hz bis 1 MHz einstellen. Ein externer Takt ist über die entsprechende Schnittstelle im NXI-Chassis möglich.

Die beiden Analogausgänge bieten Bereiche von 0 bis 5 V, 0 bis 10 V, ±5 V und ±10 V bei einer angegebenen Treiberfähigkeit von ±10 mA. Neben der direkten Spannungsausgabe können Sinus-, Rechteck- und Dreiecksignale sowie benutzerdefinierte Wellenformen ausgegeben werden. Die Softwareoberfläche beschreibt für die Wellenformausgabe interne und externe Taktquellen sowie digitale Trigger.

Technische Daten des NXI-6105-16/16

FunktionSpezifikation
Analoge Eingänge16 massebezogen / 8 differenziell / Kombination; 16 Bit
Gesamte maximale Wandlungsrate1 MS/s bei mehreren Kanälen mit gleicher Verstärkung; 600 kS/s bei unterschiedlichen Verstärkungen; 400 kS/s bei zusätzlicher Kombination unipolarer und bipolarer Bereiche
Analoge Ausgänge2 Kanäle; 16 Bit; 0–5 V, 0–10 V, ±5 V oder ±10 V; ±10 mA Treiberfähigkeit
Digitale Ein-/Ausgänge16 bidirektionale Kanäle
Zähler/Timer3 Kanäle; maximale Eingangsfrequenz 10 MHz
Versorgung12 V DC ±10 %; <0,5 A
Abmessungen130,5 × 20 × 230,5 mm einschließlich Griff

Trigger, digitale Funktionen und Automatisierung

Die Analogerfassung unterstützt analoge Schwellwert- und digitale Flankentrigger. Je nach Konfiguration kann die Erfassung bei einem Ereignis beginnen, enden oder mit einer einstellbaren Verzögerung reagieren. Drei Zähler-/Timerkanäle stehen unter anderem für Frequenzmessung, PWM-Ausgabe und Zählvorgänge zur Verfügung. Die PWM-Einstellung in der Anwendungssoftware reicht von 1 Hz bis 5 MHz.

Für die Kommunikation sind LAN und CAN angegeben. Die Produktunterlagen nennen außerdem Modbus-RTU, SCPI und CANopen als unterstützte Protokolle. Bei eigenständigem Betrieb erfolgen Versorgung und Kommunikation über 12 V DC und LAN; beim Einsatz im NXI-F1000-Chassis wird das Modul über den Steckplatz eingebunden.

Typische Anwendungen

Elektrische Signalerfassung

Spannungssignale werden über mehrere analoge Eingänge erfasst und zur Auswertung bereitgestellt.

Tests elektronischer Steuerungen

Analoge und digitale Ein- und Ausgänge können Signale einer Steuerung aufnehmen und vorgeben.

Integrierte Testsysteme

Erfassung, Ausgabe, Trigger und Zähler lassen sich in einem modularen Prüfaufbau kombinieren.

Industrielle Steuerung

Digitale Zustände und analoge Signale können in Steuerungs- und Überwachungsaufgaben eingebunden werden.

Häufige Fragen

Ist 1 MS/s die Abtastrate jedes Eingangs?

Nein. 1 MS/s ist die gesamte maximale Wandlungsrate bei mehreren Kanälen mit gleicher Verstärkung. Andere Bereichskombinationen reduzieren den angegebenen Maximalwert.

Können die Eingänge differenziell genutzt werden?

Ja. Die 16 analogen Eingänge lassen sich als acht Differenzeingänge oder in einer Kombination konfigurieren.

Sind analoge Signale ausgebbar?

Ja. Zwei 16-Bit-Analogausgänge unterstützen direkte Spannungsausgabe und Wellenformausgabe innerhalb der angegebenen Bereiche.

Ist ein eigenständiger Betrieb möglich?

Ja. Dafür sind eine 12-V-DC-Versorgung und LAN-Kommunikation vorgesehen.

Eignet sich das Modul zur elektrischen Signalerfassung?

Ja. Mehrere analoge Eingänge, wählbare Bereiche und Trigger unterstützen die Erfassung von Spannungssignalen.

Kann es in Tests elektronischer Steuerungen eingesetzt werden?

Ja. Die Kombination aus analogen und digitalen Ein- und Ausgängen unterstützt entsprechende Signalaufgaben; die konkrete Verschaltung muss zum Prüfling passen.

Technische Beratung und Projektanfrage

Planen Sie die Erfassung und Ausgabe analoger oder digitaler Signale? Teilen Sie uns Kanalzahl, Signalbereiche, Abtastrate, Triggeranforderungen und die gewünschte Einbindung in Chassis oder Einzelaufbau mit.

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