CC, CV, CR und CP bilden konstante Strom-, Spannungs-, Widerstands- oder Leistungsbelastungen für unterschiedliche DC-Prüflinge ab.
N62300 – Tragbare programmierbare elektronische DC-Last
Für Prüfungen kleiner Netzteile, DC/DC-Wandler und Batterien in Labor und Service mit programmierbaren Lastsequenzen.
Die N62300 verbindet eine schmale, tragbare Bauform mit zwei Bereichen für Spannung, Strom, Widerstand und Leistung. Die elektronische DC-Last lässt sich am Prüfplatz direkt bedienen und für wiederkehrende Belastungsprüfungen an Netzteilen, mobilen Geräten und kleinen Batterien konfigurieren.
Vier SEQ-Gruppen mit jeweils bis zu 25 Schritten ermöglichen wiederholbare Abläufe mit einstellbaren Zeiten und Grenzwerten.
Von und Voff definieren Spannungen zum Zuschalten und Abschalten der Last; eine Kurzschlusssimulation ergänzt die Prüffunktionen.
RS485 und LAN gehören zur Ausstattung. Der LAN-Anschluss dient der PC-Anbindung für Konfiguration, Bedienung und Debugging.
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Beschreibung
N62320-80-30 Portable programmierbare DC-Last, 200 W, 80 V, 30 A
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Leistung [P]
200
|
Spannung [V]
80
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Strom [A]
30
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Technische Daten
Bauhöhe in HE
3
DC Last Art
Tischgerät
Standard Last
Kanalanzahl
Einkanal
max. Leistung (W)
200
max. Spannung (V)
80
max. Strom (A)
30
Produktkategorie
Elektronisch DC Last
N62300: elektronische DC-Last im Überblick
Die N62300 ist eine programmierbare elektronische DC-Last für die Prüfung kleiner Stromversorgungen, DC/DC-Wandler, Unterhaltungselektronik und Batterien. Das Modell N62320-80-30 nimmt bis zu 200 W auf und deckt Eingangsspannungen bis 80 V sowie Ströme bis 30 A ab. Der nutzbare Arbeitspunkt wird gleichzeitig durch Spannung, Strom, Leistung und Mindestbetriebsspannung begrenzt.
Die vier Betriebsarten CC, CV, CR und CP ermöglichen unterschiedliche Belastungsbedingungen. Zwei Bereiche je Regelgröße unterstützen die Anpassung an kleine und größere Sollwerte. Bedient wird das Gerät über Tasten, Drehknopf und eine Anzeige für Soll- und Messwerte. Gespeicherte Einstellungen und programmierbare Sequenzen erleichtern wiederkehrende Aufgaben in Entwicklung, Produktion und Reparatur. Mit 72 mm Gehäusebreite und etwa 2,6 kg Gewicht benötigt die Last wenig Platz. Optional lassen sich bis zu sechs Lastkanäle in einer 4-HE-Rackmontage unterbringen.
Zentrale Vorteile
Passende Bereichswahl
Zwei Bereiche je Regelgröße ermöglichen feinere Einstellungen bei kleinen Werten, etwa 1 mA im 3-A-Strombereich.
Wiederholbare Prüfabläufe
SEQ kombiniert bis zu 25 Schritte pro Gruppe mit Wiederholungen, Gruppenverknüpfung und Grenzwerten für Spannung, Strom oder Leistung.
Einstellungen schnell abrufen
Vier Speichergruppen mit jeweils 25 Plätzen halten häufig benötigte Geräteeinstellungen für den nächsten Prüfling bereit.
Definierte Schaltschwellen
Von und Voff machen das Zu- und Abschalten der Belastung von einstellbaren Spannungswerten abhängig.
Kurzschlussverhalten untersuchen
Die Kurzschlusssimulation ergänzt reguläre Lastpunkte, um das Verhalten einer angeschlossenen DC-Versorgung in diesem Testzustand zu untersuchen.
Messverläufe am PC erfassen
Die PC-Anwendungssoftware stellt Messgrößen grafisch dar und speichert aufgezeichnete Daten in der Historie.
Funktionsprinzip und Lastbetriebsarten
| Betriebsart | Regelgröße | Prüfaufgabe |
|---|---|---|
| CC – Konstantstrom | Hält den eingestellten Laststrom. | Versorgungen und Batterien mit definiertem Strom belasten. |
| CV – Konstantspannung | Regelt die Eingangsspannung durch Anpassung des aufgenommenen Stroms. | DC-Quellen an einem vorgegebenen Spannungspunkt untersuchen. |
| CR – Konstantwiderstand | Stellt das Verhältnis von Spannung zu Strom entsprechend dem Widerstandssollwert ein. | Eine ohmsche DC-Belastung nachbilden. |
| CP – Konstantleistung | Passt den Laststrom an die Eingangsspannung an, um die eingestellte Leistung aufzunehmen. | Prüflinge mit vorgegebener Leistungsaufnahme belasten. |
Modell und nutzbarer Leistungsbereich
| Modell | Eingangsspannung | Eingangsstrom | Aufnahmeleistung | Mindestbetriebsspannung |
|---|---|---|---|---|
| N62320-80-30 | 0–80 V | 0–30 A | 0–200 W | 0,5 V bei 3 A; 1,5 V bei 30 A |
Spannung, Strom und Leistung gemeinsam auslegen: Es gilt P = U × I. Für U > 0 ergibt sich innerhalb der zulässigen Betriebsgrenzen I_max = min(30 A, 200 W/U). Bei 80 V sind damit höchstens 2,5 A möglich. Die Mindestbetriebsspannung bleibt zusätzlich zu beachten; der Nennbereich ab 0 V bedeutet keine volle Stromaufnahme bei 0 V.
Bereiche, Auflösung und Genauigkeit
| Größe | Kleiner Bereich | Großer Bereich | Einstellauflösung |
|---|---|---|---|
| Spannung | 0–10 V | 0–80 V | 1 mV / 10 mV |
| Strom | 0–3 A | 0–30 A | 1 mA / 10 mA |
| Leistung | Bis 20 W | Bis 200 W | 1 mW / 10 mW |
| Widerstand | Bis 999,9 Ω | Bis 9.999 Ω | 0,1 Ω / 1 Ω |
Die Spannungseinstell- und Spannungsmessgenauigkeit beträgt jeweils 0,05 % + 0,1 % F.S.; für Stromeinstellung und Strommessung gelten jeweils 0,1 % + 0,1 % F.S. bei 23 ±5 °C. F.S. bezeichnet den jeweiligen Bereichsendwert. Spannungs- und Stromeingangswerte müssen für die spezifizierte Genauigkeit über 10 % F.S. liegen. Vor der Messung sind 30 Minuten Warmlaufzeit vorzusehen; die Messgenauigkeit gilt innerhalb eines Jahres nach der Kalibrierung.
Die Kommunikationsantwortzeit beträgt höchstens 5 ms. Dieser Wert beschreibt die Kommunikation und ist keine Angabe zur Stromanstiegszeit oder Regelbandbreite.
Sequenzen und programmierbare Funktionen
| Funktion | Umfang | Nutzen |
|---|---|---|
| SEQ | Vier Gruppen A–D, jeweils bis zu 25 Schritte; Zykluszahl und Gruppenverknüpfung einstellbar. | Mehrere Lastpunkte als wiederholbaren Ablauf zusammenstellen. |
| Schrittparameter | CC, CV, CR oder CP, Sollwert, Verzögerung sowie optionale Unter- und Obergrenzen für Spannung, Strom oder Leistung. | Belastung, Dauer und Prüfgrenzen pro Schritt definieren. |
| Zeitwahl | Zeiteinheiten Millisekunden, Sekunden, Minuten und Stunden. | Kurze und längere Haltephasen konfigurieren. |
| Save/Recall | Vier Gruppen mit jeweils 25 Speicherplätzen. | Vorbereitete Einstellungen direkt wiederverwenden. |
| Von/Voff und Short | Einstellbare Last-Zuschalt- und Abschaltspannung sowie Kurzschlusssimulation. | Spannungsschwellen und einen simulierten Kurzschluss in Prüfungen einbeziehen. |
Typische Anwendungen
AC/DC-Netzteile und DC/DC-Wandler
Die Last wird an den DC-Ausgang angeschlossen. CC, CR und CP ermöglichen definierte Belastungen kleiner Stromversorgungsmodule.
Unterhaltungselektronik und Reparatur
Versorgungen von Smartphones und mobilen Geräten am Prüfplatz belasten und Messwerte bei wiederholt aufgerufenen Einstellungen vergleichen.
Kleine Batterien für Drohnen und mobile Geräte
Batterien innerhalb der Spannungs-, Strom- und Leistungsgrenzen als DC-Quelle belasten. CC oder CP legt die Belastung fest; Voff bietet eine einstellbare Abschaltspannung.
Produktion und End-of-Line-Test
Wiederkehrende Prüfungen kleiner DC-Versorgungen mit gespeicherten Einstellungen und SEQ-Schritten samt Grenzwerten strukturieren.
Schnittstellen, Software und Automatisierung
| Ausstattung | Funktion und Einordnung |
|---|---|
| RS485 | Standardmäßige serielle Kommunikationsschnittstelle. |
| LAN | Standardmäßiger Ethernet-Anschluss für PC-Verbindung, Konfiguration und Debugging. |
| Protokolle | Modbus-RTU und SCPI; die konkrete Zuordnung zum Kommunikationsweg ist bei der Integration zu berücksichtigen. |
| PC-Anwendungssoftware | Bedienung von CC, CV, CR, CP und SEQ, Ein/Aus, Kurzschlusssimulation, grafische Darstellung und Datenaufzeichnung. |
| Kommunikationsüberwachung | Softwareseitig einstellbare Timeouts, Wiederholungen und Verhalten bei Verbindungsabbruch. |
Bauform, Rackmontage und Betriebsbedingungen
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Abmessungen und Gewicht | 131,5 × 72 × 325 mm (H × B × T); etwa 2,6 kg netto. |
| Rackmontage | Optional 4 HE für bis zu sechs Lastkanäle. |
| Netzversorgung | 110/220 V AC mit Spannungswahlschalter, 50–60 Hz; rückseitige Kennzeichnung und Schalterstellung beachten. |
| Temperatur | Betrieb 0–40 °C; volle Leistung bis 30 °C, darüber Derating. Lagerung −20–60 °C. |
| Umgebung | Aufstellhöhe unter 2.000 m; 5–90 % relative Feuchte, nicht kondensierend. |
| Anschluss und Kühlung | Schutzleiterverbindung herstellen, Lastleitungen passend zum Prüfstrom auslegen und Lüftungsöffnungen freihalten. |
Schutzfunktionen
Die N62300 bietet Überstrom-, Überspannungs-, Überleistungs- und Übertemperaturschutz (OCP, OVP, OPP, OTP). OCP-, OVP- und OPP-Werte lassen sich konfigurieren. Ein ausgelöstes Schutzereignis wird mit seinem Typ in der Fehleranzeige dargestellt. Die Last ist polrichtig und innerhalb ihrer elektrischen Betriebsgrenzen anzuschließen.
Häufige Fragen zur N62300
Sind 80 V und 30 A gleichzeitig nutzbar?
Nein. Bei 80 V begrenzt die Nennleistung von 200 W den Strom auf 2,5 A. Bei höheren Temperaturen ist zusätzlich das Derating zu berücksichtigen.
Wie niedrig darf die Eingangsspannung sein?
Die Mindestbetriebsspannung beträgt 0,5 V bei 3 A beziehungsweise 1,5 V bei 30 A. Die zulässige Stromaufnahme hängt damit auch von der Eingangsspannung ab.
Wie umfangreich können Sequenzen sein?
Es stehen vier Gruppen mit jeweils bis zu 25 Schritten zur Verfügung. Zykluszahl, Gruppenverknüpfung, Zeiten und schrittbezogene Grenzwerte sind einstellbar.
Welche Verbindung zum PC ist vorgesehen?
RS485 und LAN sind vorhanden. LAN ermöglicht die Verbindung zur PC-Anwendungssoftware für Konfiguration, Bedienung und Debugging.
Lässt sich die Last im Rack montieren?
Ja. Eine optionale 4-HE-Rackmontage nimmt bis zu sechs Lastkanäle auf.
Kann ich AC/DC-Netzteile und DC/DC-Wandler prüfen?
Ja. Die N62300 belastet deren DC-Ausgänge in CC, CV, CR oder CP innerhalb ihrer elektrischen Grenzen.
Eignet sich die Serie für mobile Elektronik?
Ja. Sie ist für Prüfaufgaben an Unterhaltungselektronik wie Smartphones und mobilen Geräten vorgesehen; gespeicherte Einstellungen unterstützen wiederkehrende Belastungstests.
Kann ich kleine Drohnenbatterien belasten?
Ja. Für kleine Batterien sind Lasttests innerhalb von 80 V, 30 A und 200 W möglich, wobei alle Grenzen gleichzeitig gelten. CC oder CP definiert die Belastung, Voff die Abschaltspannung.
Technische Beratung zur N62300
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